Landschaftsschutz, Artenvielfalt
Unsere Mission
Windindustrialisierung und Heilwald sind nicht vereinbar. Bad Orb ist Gesundheitsstandort und kein Energieversorger
Bad Orb steht vor einer großen Chance: Am Horstberg soll ein Heil- und Kurwald entstehen – eine grüne Oase mit hoher Biodiversität, die Gesundheit schützt und neue therapeutische Möglichkeiten eröffnet. Damit könnte sich Bad Orb als erstes Waldheilbad Hessens etablieren und seine Kurtradition nachhaltig erweitern. Ein intakter Wald stärkt das Immunsystem, reduziert Stress und ergänzt die bestehende Kur-Infrastruktur um zukunftsfähige Angebote. Diese Perspektive wird jedoch durch eine geplante Windindustrialisierung bedroht, da Heilwald und Windpark aufgrund von Lärm, Infraschall und Umweltbelastungen nicht miteinander vereinbar sind. Bad Orb muss sich entscheiden: Entweder ein Heilwald, der Gesundheit und Zukunft sichert – oder eine Windindustriefläche, die diese Grundlagen zerstört. Für eine Kurstadt kann es nur eine Antwort geben: Vorrang für den Kur- und Heilwald.
Bad Orb hat eine essentielle Aufgabe in der Versorgng der Region mit gesundem Wasser, dies hat Vorrang vor unzuverlässiger Energieerzeugung
Bad Orb trägt eine essentielle Aufgabe: die Versorgung der Region mit sauberem, gesundem Wasser. Diese Verantwortung ist lebensnotwendig und hat Vorrang vor allen anderen Interessen. Windindustrieanlagen gefährden diese Wasserversorgung unmittelbar: Bodenverdichtung und massive Betonfundamente verändern dauerhaft den Wasserhaushalt und können Quellen beeinträchtigen. Hinzu kommen Mikroplastik und die Ewigkeitschemikalie PFAS aus dem Anlagenabrieb, die wichtige Trinkwasserquellen verunreinigen können. Demgegenüber ist Windkraft in Mittelgebirgslagen unzuverlässig. Bad Orb ist Gesundheitsstandort und Wasserversorger – nicht Energieversorger. Der Schutz unserer Quellen hat Vorrang vor einer Energiegewinnung, die Mensch und Natur schadet.
In einem zunehmend dicht besiedelten und versiegelten Land muss der Erhaltung der noch intakten Natur absoluter Vorrang eingeräumt werden
Deutschland ist eines der am dichtesten besiedelten und versiegelten Länder Europas. Die verbliebenen Naturflächen sind daher von zentraler Bedeutung für Klima, Wasserhaushalt, Biodiversität und menschliche Erholung. Regionen wie Bad Orb leben von Ruhe, Heilwäldern und intakten Landschaften. Flächenintensive Energietechnologien wie Windkraft kollidieren mit diesen Funktionen: Sie benötigen große Räume, weisen geringe Energiedichte und hohe Volatilität auf und drängen insbesondere in ökologisch sensible Mittelgebirgsregionen. Dort gefährden sie die letzten intakten Natur- und Erholungsräume. Eine gleichzeitige Renaturierung und Industrialisierung der Landschaft ist nicht möglich. Der Schutz dieser Flächen ist Voraussetzung für ökologische Stabilität und gesellschaftliche Gesundheit.
Stimmen aus der Region
Infoveranstaltung
26.01.2026
Start der Kampagne „Kein Windrad heilt die Seele“
damit Bad Orb eine informierte Entscheidung treffen kann
Die Diskussion um den Windpark am Horstberg ist geprägt von starken Meinungen, schnellen Schlagworten und moralischen Appellen – doch oft fehlen die physikalischen, wirtschaftlichen, ökologischen und gesundheitlichen Fakten, die für eine verantwortliche Entscheidung unverzichtbar sind.
Damit ein Bürgerentscheid seinem Anspruch gerecht wird, muss die Bevölkerung umfassend und sachgerecht informiert sein. Das gelingt nur, wenn engagierte Bürgerinnen und Bürger aktiv dazu beitragen, fundierte Informationen zu verbreiten und ein Gegengewicht zu vereinfachenden oder ideologisch gefärbten Narrativen zu schaffen.
Bad Orb steht an einem Wendepunkt: Die positive Entwicklung der Kurstadt darf nicht durch politische Fehlentscheidungen gefährdet werden, die auf unvollständigen oder irreführenden Annahmen beruhen.
Deshalb braucht es jetzt die Unterstützung aller gesellschaftlichen Gruppen – Vereine, Gewerbetreibende, medizinische Fachleute, Hotellerie und Gastronomie, Familien, junge Menschen und Seniorinnen und Senioren.
Ein starkes Votum zeigt auch dem Projektierer unmissverständlich, dass ein Windpark auf dem Horstberg gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt würde – mit allen Folgen für Vertrauen in Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Eine solche Entwicklung wäre für die Region schädlich und für das demokratische Miteinander gefährlich.
Demokratie lebt davon, dass Menschen sich einbringen, sachgerecht informieren, Verantwortung übernehmen und ihre Stimme erheben.
Jetzt ist der Moment, an dem Engagement zählt.